Glücksspiel-Survey 2025 enthüllt stabile Teilnahme und wachsende Zustimmung zu Schutzregeln
Geschrieben von Uma Schmitt · 12.7.2026

Glücksspiel-Survey 2025 enthüllt stabile Teilnahme und wachsende Zustimmung zu Schutzregeln

Am 11. März 2026 stellten das Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung (ISD) sowie die Universität Bremen in Berlin die Ergebnisse des Glücksspiel-Surveys 2025 vor und lieferten damit aktuelle Daten zur Entwicklung des Glücksspiels in Deutschland bis in den Sommer 2026 hinein.
Grundlage der Erhebung und methodischer Rahmen
Zwischen August und November 2025 führten die Forscher 12.340 repräsentative Interviews durch, die ein breites Spektrum der Bevölkerung abdeckten und direkte Vergleiche zu den Vorläuferstudien aus den Jahren 2021 und 2023 ermöglichten, während die Auswertung bis März 2026 andauerte und im Juli 2026 noch weitere regionale Analysen ergänzte.
Die Studie mit dem Titel „Glücksspielteilnahme und glücksspielbezogene Probleme in der Bevölkerung“ (Glücksspiel-Survey 2025) bildet die Datenbasis, die auf der offiziellen Seite mit vollständigen Berichten verfügbar ist und nun die Grundlage für die laufende Evaluation des Glücksspielstaatsvertrags liefert.
Wesentliche Befunde zur Teilnahme und zu problematischem Verhalten
Die Teilnahme am Glücksspiel sowie die Raten problematischen Spielens haben sich im Vergleich zu den früheren Erhebungen stabilisiert, wobei die Zahlen keine signifikanten Anstiege oder Rückgänge aufweisen und damit ein konsistentes Bild der Marktentwicklung zeichnen, das Experten als Grundlage für weitere Beobachtungen bis Juli 2026 nutzen.
Forscher dokumentierten, dass die Prävalenzraten sowohl bei der allgemeinen Teilnahme als auch bei problematischem Verhalten auf ähnlichem Niveau wie 2023 verblieben sind, was auf eine gewisse Konsolidierung des Marktes nach den regulatorischen Anpassungen der Vorjahre hindeutet und Beobachter dazu veranlasst, die Entwicklungen in den kommenden Monaten genau zu verfolgen.
Öffentliche Akzeptanz von Schutzmaßnahmen nimmt zu

Ein zentraler Aspekt des Surveys zeigt die zunehmende gesellschaftliche Zustimmung zu Maßnahmen des Spieler- und Jugendschutzes, darunter Altersverbote, Spielersperren sowie Werbeeinschränkungen, die von einem wachsenden Anteil der Befragten als notwendig und wirksam eingestuft werden.
Die Daten verdeutlichen, dass die Akzeptanz dieser Regelungen seit den vorherigen Umfragen gestiegen ist und damit ein breiteres gesellschaftliches Einverständnis signalisiert, das politische Entscheidungsträger bei der Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags berücksichtigen können, während weitere Auswertungen im Juli 2026 zusätzliche regionale Unterschiede beleuchten.
Beobachter notieren, dass diese Entwicklung die laufenden Diskussionen um die Vertragsanpassungen beeinflusst, da die gestiegene Zustimmung eine stärkere Legitimation für bestehende und künftige Schutzvorkehrungen schafft und damit den Handlungsspielraum der Aufsichtsbehörden erweitert.
Auswirkungen auf die Evaluation des Glücksspielstaatsvertrags
Die im März 2026 vorgestellten Ergebnisse fließen direkt in die laufende Bewertung des Glücksspielstaatsvertrags ein, wobei die stabilen Teilnahme- und Problemraten sowie die höhere Akzeptanz von Schutzmaßnahmen als wichtige Indikatoren für mögliche Anpassungen dienen, die bis in den Juli 2026 hinein diskutiert werden.
Experten des ISD und der Universität Bremen betonen, dass die repräsentativen Daten eine solide Grundlage für evidenzbasierte Entscheidungen bieten und zugleich die Notwendigkeit weiterer Langzeitbeobachtungen unterstreichen, um die Wirksamkeit der aktuellen Regulierung langfristig einschätzen zu können.
Schlussfolgerung
Der Glücksspiel-Survey 2025 liefert damit ein differenziertes Bild der aktuellen Lage in Deutschland, das stabile Teilnahmequoten mit wachsender Zustimmung zu Schutzmechanismen verbindet und die Grundlage für die weitere Ausgestaltung des regulatorischen Rahmens bildet, während die Ergebnisse auch im Juli 2026 noch als Referenz herangezogen werden.